
Zehn Tage lang befand sich in Bern eine Gruppe von knapp dreissig Iranern und Iranerinnen im Hungerstreik. Sie fordern vom Bundesamt für Migration, dass ihre Asylgesuche rasch und positiv beurteilt werden. Nun marschieren sie nach Genf zum UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge. Eine Chronologie der Ereignisse.
Von Hannes Liechti
Es ist bereits der zweite Hungerstreik innert wenigen Monaten, der in Bern für Schlagzeilen sorgt: Im vergangenen Herbst campierten syrische Flüchtlinge vor dem Bundesamt für Migration (BFM). Zwei Wochen später, kurz nachdem das Amt den Streikenden versprochen hatte, ihre Asylgesuche bis Ende Jahr zu prüfen, beendeten sie den Protest.
