Die Synode ist zu Ende – und entscheidende Fragen bleiben offen. Der konservative US-Kardinal Leo Burke und seine Fraktion setzen alles daran, der schriftlichen Abschlusserklärung der Familiensynode jeden Hauch eines Erneuerungsgeistes zu nehmen. Vor allem will die konservative Minderheit der Kardinäle an der Nicht-Akzeptanz homosexueller Liebe festhalten. Burke verlangt ultimativ: »Der Text muss radikal geändert werden.« Von Thomas Seiterich Mehr
Wolf Südbeck-Baur
Mut zur Wut
Stimme einer Muslimin fehlt
Mit Interesse habe ich den Frontartikel über „Muslime – Der weite Weg zur Integration“ (Nr. 206/2014) gelesen. Es erscheint mir symptomatisch, dass darin nur von „Muslimen“ gesprochen wird. Keine einzige Stimme einer engagierten Muslimin ist im Artikel von Benno Bühlmann zu lesen. Dabei gibt es sie durchaus. Und eine öffentlich-rechtliche Anerkennung muslimischer Glaubensgemeinschaften kann es m.E.erst geben, wenn auch die kultische Gleichstellung von Frauen als Imaminnen gewährleistet ist. Oder hat dieser Status ihrer Kirche den Frauen in den römisch-katholischen Körperschaften bisher genutzt? Im Hinblick auf die Zulassung zu den Ämtern in keinster Weise.
Reformen auf beiden Seiten des konfessionellen Jordans nötig
Beim Lesen habe ich gestaunt, dass Gerd Theissen geflissentlich die Kritik an der gängigen Opfertheologie und neue Zugänge zum Abendmahl aus feministisch-theologischer Perspektive verschweigt. Offenbar ist eine Reform von Glaubensinhalten auf beiden Seiten des konfessionellen Jordans vonnöten. Solche Ansätze finden sich unter glaubensreform.de
Neues Handbuch zur Armut in der Schweiz
Mit dem komplett überarbeiteten „Neuen Handbuch Armut in der Schweiz“ will die Caritas die Notlagen der 1 Millionen Betroffenen sichtbar machen.
Kampf der Gier
25 Jahre nach der Basler Ökumenischen Versammlung stand vor Wochenfrist in Mainz die Zerstörungskraft des Kapitalismus im Zentrum. Doch es bleibt die Frage, ob solche Versammlungen noch eine Zukunft haben. Beobachtungen von Thomas Seiterich