Aufbruch zur Armut

Trotz erdrückender Übermacht der Bischofskirche von Papst Innozenz III. traten Klara und Franz von Assisi mit ihrer Armutsbewegung einen markanten Neuaufbruch los. Fragen an Reiseleiter Michael Bangert

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„Wir brauchen Gesetze zum Schutz unserer Nachkommen“

Auf Einladung der Schweizer Sektion der Ärztinnen und Ärzte für soziale Verantwortung diskutierten Mediziner erstmals mit Juristen und Experten aus aller Welt an einem viertägigen Kongress kürzlich in Basel Aspekte der Menschenrechte und künftiger Generationen im nuklearen Zeitalter. Mit dem Kongress ist ein Anfang geschafft.

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Ein historisches Dokument wider alle Hoffnung

Wer den Film „Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens“ im Kino verpasst hat, kann sich dieses historische Zeugnis des aufrechten Gangs jetzt neu als DVD anschauen. Filmemacher Nicolas Wadimoff hat den unermüdlichen Querdenker aus Genf nach Kuba begleitet und Zieglers Ringen mit der postrevolutionären Zeit mit empathischer Authentizität dokumentiert. Der Film ist ein starkes Dokument der Hoffnung wider alle Hoffnung.

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Der lange Arm des Opus Dei

Viele Schweizer Katholiken staunten nicht schlecht, als Bischof Vitus Huonder von Papst Franziskus gebeten wurde, für zwei weitere Jahre die Geschicke des Bistums Chur zu leiten. Kirchenkenner vermuten dahinter den ungebrochenen Einfluss der konservativen „Kampftruppe Gottes“ Opus Dei. Andere sagen, der Papst wollte Zeit gewinnen, um einen geeigneten Nachfolger für den polarisierenden Bischof Huonder zu finden. Der 75jährige Huonder hatte Ende April sein obligates Rücktrittsgesuch in Rom eingereicht.

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Warum Frank Richter die Pegida zum Gespräch macht

Frank Richter, Theologe und neuer Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche in Dresden, ist ein ausgewiesener Kenner der rechtspopulistischen Pegida-Bewegung. Wie ihr im Spannungsfeld von Religion und Gesellschaft begegnet werden kann, legte der frühere Direktor der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung im Gespräch mit den Teilnehmenden der aufbruch-Leserreise dar. Pegida Montagsdemo. Bild: Wolf Südbeck-Baur

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Die unerschrockene Franziskanerin

Die kroatische Ordensfrau und Herbert-Haag-Preisträgerin 2017 Rebeka Anić hat harte Hürden auf ihrem steinigen Weg zur feministischen Theologin gemeistert. Die Expertin für Gleichberechtigung von Männern und Frauen gerade auch in der Kirche macht anschaulich klar, dass bis heute eine falsche Berufung auf Bibel und Kirchenpraxis zur Diskriminierung der Frauen beiträgt. Gleichwohl ist Religion und Glaube für die Franziskanerin ein befreiendes Mittel zur Emanzipation

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Keine Demokratie ohne Menschenrechte

Die Menschenrechte sind in ganz Europa bedroht. Mit Verve verteidigt sie die Schweizer Richterin Helen Keller am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg. von Martina Läubli Bild: RAINER UNKEL / SÜDDEUTSCHE ZEITUNG …

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»Alles ist mit allem verbunden«

Die grüne Nationalrätin Maya Graf leitet ihr politisches Engagement aus ihrer Liebe zu den Menschen und zur Schöpfung ab. Als junge Erwachsene hat die Vollblut-Politikerin gelernt: Politisches Handeln funktioniert nur im Bündnis …

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